Knaack
19. Februar 2010, 20.14

Es gibt doch noch Gerechtigkeit auf dieser Welt. Das Knaack, dem die Schließung drohte, weil nebenan ein Wohnhaus gebaut wurde und sich die Bewohner über Lärm beschwerten, hat einen Teilerfolg vor dem Verwaltungsgericht errungen:

Zur Rücksichtnahme sei „nicht nur derjenige verpflichtet, der der Emissionen verursache“. Der Neubau neben dem Knaack-Club sei „als rücksichtslos anzusehen“, befand die 13. Kammer des Gerichts und erklärte die Wohnnutzung vorerst für unzulässig.

Anscheinend hätte der Bezirk die Baugenehmigung nicht bedingungslos erteilen dürfen; sie enthalte „keinerlei Hinweise“ auf den Disko- und Konzertbetrieb nebenan und auch keine Lärnschutzauflagen, kritisieren die Verwaltungsrichter. Der Club habe zwar eine Widerspruchsfrist gegen den Neubau verstreichen lassen, sei daran aber nicht schuld, weil die Betreiber nichts von dem Projekt erfahren hätten.

Yeppa!

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