Objektiv mit Spiegeln statt Glaselementen
19. Januar 2010, 18.11

Coole Kacke, da haben ein paar Fraunhoferforscher ein Objektiv entwickelt, das mit Spiegeln statt mit Glaselementen arbeiten. Das ist deswegen eine coole Idee, weil das Problem an Glasobjektiven ist, daß jeder Medienübergang, also jeder Übergang zwischen Luft und Glas, was bei jedem Linsenelement zweimal auftritt, potentiell Unschärfen und chromatische Abberationen erzeugen kann, weshalb das Glas und die Beschichtungen für Objektive unsäglich teuer sind.

Mit passend geformten Spiegeln reduzieren sich die Probleme natürlich deutlich. Dummerweise haben sie noch nicht rausgefunden, wie sie die Spiegeln präzise genug formen können, um Zoomobjektive zu bauen, aber da können sie ja mal bei den Kollegen am Very Large Telescope fragen, die arbeiten auch mit adaptiven Optiken.

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