19. Januar 2010, 21.00

General Motors ist letztes Jahr Pleite gegangen. Was sie gemacht haben ist, die profitablen Teile in eine neue Firma auszulagern, die jetzt auch General Motors heisst und dem amerikanischen Staat gehört, während der Rest der Firma so weit wie möglich liquidiert wird.

Dazu wurde das "alte" General Motors in Motors Liquidation Company umbenannt. Die alten Aktien für General Motors sind nun also Aktien der Motors Liquidation Company und, wie bei fast allen Pleiten, so gut wie wertlos.

Das hat sich aber scheinbar noch nicht rumgesprochen, denn der Aktienkurs der Motors LIquidation Company ist seit Jahresanfang von 47 Cent auf 77 Cent gestiegen - ein Plus von 63%. Ohne daß die Aktien irgendeinen reellen Wert hätten!

Unglaublich.

19. Januar 2010, 18.11

Coole Kacke, da haben ein paar Fraunhoferforscher ein Objektiv entwickelt, das mit Spiegeln statt mit Glaselementen arbeiten. Das ist deswegen eine coole Idee, weil das Problem an Glasobjektiven ist, daß jeder Medienübergang, also jeder Übergang zwischen Luft und Glas, was bei jedem Linsenelement zweimal auftritt, potentiell Unschärfen und chromatische Abberationen erzeugen kann, weshalb das Glas und die Beschichtungen für Objektive unsäglich teuer sind.

Mit passend geformten Spiegeln reduzieren sich die Probleme natürlich deutlich. Dummerweise haben sie noch nicht rausgefunden, wie sie die Spiegeln präzise genug formen können, um Zoomobjektive zu bauen, aber da können sie ja mal bei den Kollegen am Very Large Telescope fragen, die arbeiten auch mit adaptiven Optiken.

8. Januar 2010, 17.51

Coole Kacke: Ein transparentes Display. Und zwar nicht wie die bisherigen HUDs in monochrom oder projiziert, sondern tatsächlich in voller Farbe:

Das Spiegeln sieht da noch etwas unvorteilhaft aus, aber die gibts vermutlich auch irgendwann in non-glossy.

27. Dezember 2009, 16.31

Daß früher alles besser war und neue Produkte schnell kaputt gehen, wissen wir schon. Ich wusste aber noch nicht, wie schlimm es eigentlich ist. In diesem Artikel gibt es aber mal aufschlussreiche Balkendiagramme dazu, insbesondere dieses hier:

Das heißt, fast die Hälfte aller Laptops und mehr als ein Siebtel aller Unterhaltungselektronik geht innerhalb von 4 Jahren kaputt. Das ist schon ganz schön erschreckend: Würden wir heute aufhören, Fernseher zu produzieren, wäre in 20 Jahren derjenige mit dem letzten funktionierenden Gerät der Held im Dorf.

27. Dezember 2009, 16.26

Welcome our new robotic overlords!